Philmabend Okja

Mijas beste Freundin in den abgelegenen Bergen Südkoreas ist Okja, ein Superschwein. Okja ist nicht nur super schlau, super groß, super lieb und super loyal, sondern auch super genmanipuliert und vom Fleischkonzern MirandoCorporation super gesucht. Als dieser Okja schließlich in die Finger bekommt und sie entführt, schließt sich Mija mit den Aktivist:innen der Animal Liberation Front (ALF) zusammen, um sie zurückzuholen. Ein holpriges Katz’-und-Schwein-Spiel folgt, das Mija und Okja in Südkorea als auch in den USA durch die Welt der Fleischindustrie und den verzweifelten Kampf der Tierwohlaktivist:innen führt.

Einer der weniger bekannten Filme des südkoreanischen Star-Regisseurs Bong Joon-Ho, welchen ihr vielleicht bereits durch Parasite oder Snowpiercer kennt, setzt sich mit Tierrechten und Tierleid auseinander, stellt Fragen über Widerstand, Komplizenschaft sowie Zukunftsperspektive und lässt wie gewohnt kein gutes Haar an kapitalistischen Strukturen wie denen der Lebensmittelindustrie. Samuel Kramer, wissenschaftlicher Mitarbeitender bei Prof. Dr. Blöser, dessen philosophische Schwerpunkte u. a. in der Tier- und Umweltethik liegen, hat diesen Film ausgesucht und wird den Einführungsvortrag halten.

Kommt dafür gern am Mittwoch, den 24.06. um 19:30 Uhr in den Hörsaal XIb. Wie immer versorgt euch die Fachschaft mit Snacks und Getränken sowie einer ausführlichen und offenen Diskussion im Nachhinein. Kommt vorbei, es lohnt sich! :)

Triggerwarnung: Tierleid

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