FAQ Studienaufbau allgemein

Studium Philosophie

Wo finde ich die Modulhandbücher?

Die aktuellen Modulhandbücher findet ihr auf der Website des Philosophischen Seminars: Dort klickt ihr unter ‚Studium‘ auf euren jeweiligen Studiengang und dann auf ‚Modulhandbuch‘. Achtet darauf, in welcher Prüfungsordnung ihr studiert: alte Prüfungsordnung (2011), neue Prüfungsordnung (2015).

Was muss ich studieren? Und wann?

Alle aktuellen Studiengänge (seien es nun die zwei-Fach-Bachelor, Lehramts- oder Master-Studiengänge) weisen eine Modulstruktur auf. Module dienen der Grundstrukturierung eines Studienganges: Alle Veranstaltungen, die ihr belegen werdet, sind einem Modul zugeordnet.
Im Philosophiestudium lassen sich vier grundsätzliche Typen von Modulen unterscheiden: Basismodule (die fachliche Grundkompetenzen vermitteln), Aufbaumodule (die Kompetenzen vertiefen) und Ergänzungsmodule (für diese siehe „Was sind ‚Ergänzende Studien‘?“). Außerdem gibt es Schwerpunktmodule.

Sind alle Module abgeschlossen, so ist das Studium nahezu beendet. Im wissenschaftlichen Bachelor muss zusätzlich nur noch das Studium Integrale, im Lehramtsbachelor das Modul Fachdidaktik absolviert werden. Ggf. ist eine Bachelorarbeit zu schreiben (es steht euch frei, in welchem eurer Studienfächer ihr diese Arbeit schreibt).

Achtet darauf, dass manche Pflicht-Veranstaltungen nur einmal im Jahr angeboten werden.

Wozu dienen die einzelnen Module?

In allen Bachelor-Studiengängen dient das erste Basismodul dazu, methodische Kompetenzen zu vermitteln. Dies sind sicherlich Kompetenzen, die ihr euch so früh wie möglich aneignen solltet.
Die verbleibenden Basismodule vermitteln fachliche Kompetenzen. Im wissenschaftlichen (nicht-Lehramts-)Bachelor sind dies allein inhaltliche Kompetenzen.
Die Aufbaumodule dienen dazu, die in den Basismodulen bisher erworbenen inhaltlichen Kompetenzen weiter zu vertiefen . Daher empfiehlt es sich Aufbaumodule erst nach Abschluss der Basismodule zu studieren.

Wie sollte ich studieren? Gibt es Beispiele?

Es gibt im Modulhandbuch auf der letzten Seite einen Musterstudienplan. Dieser schlägt vor, welche Veranstaltungen und Prüfungen ihr in welchem Semester studieren solltet. Wer sich daran hält, kann sein Studium in Regelstudienzeit schaffen.

Der Musterstudienplan ist allerdings nur ein Vorschlag! Im Prinzip könnt ihr die Module studieren, wie es euch am besten gefällt.

Wie erwerbe ich Leistungspunkte (Creditpoints)?

Die Leistungspunkte werden nur für ein abgeschlossenes Modul vergeben. Abgeschlossen ist ein Modul, wenn alle erforderlichen Veranstaltungen und die Modulprüfung erfolgreich absolviert worden sind.

Ein Leistungspunkt entspricht dabei theoretisch 30 Arbeitsstunden.

Studium Integrale

Was ist das „Studium Integrale“?

Das Studium Integrale ist ein von den einzelnen Studiengängen unabhängiger Wahlbereich. Dieser muss von allen Studierenden des Wissenschaftlichen Bachelors absolviert werden.

Ziel des ‚Studium Integrale‘ ist es vor allem, gewisse für das spätere (Berufs-)Leben relevante SoftSkills zu erwerben. Das Uni-Angebot ist dabei überaus divers. Ein kurzer Überblick: Es werden eine Vielzahl von Sprachkursen angeboten, Schreib- und Rhetorikkurse oder auch unmittelbar auf ein Arbeitsfeld vorbereitende Kurse (journalistisches Schreiben, Drehbuchschreiben, Rundfunkarbeit etc.). Auch das Rechenzentrum bietet viele interessante Kurse an. Die in einem jeweiligen Semester angebotenen Veranstaltungen findet ihr bei KLIPS 2: Ihr geht in den Reiter ‚Studienstatus‘, klickt ganz oben auf euren Gesamtstudiengang (nicht auf die einzelnen Fächer). Es erscheinen drei Ordner, der unterste ist das Studium Integrale.

Im ‚Studium Integrale‘ ist es euch völlig freigestellt, wie ihr die 12CP erwerbt (d.h. ihr seid nicht an Module gebunden).

Wichtig: Wer sein Latinum (ob groß oder klein) noch nachholen muss, der kann dies im Rahmen einer Studium Integrale-Veranstaltung tun. Das Bestehen des ‚Latein II‘-Kurses wird mit 8CP vergütet, für ‚Latein III‘ gibt’s (bei Bestehen der Prüfung beim Regierungspräsidenten oder der uniinternen Prüfung) weitere 4CP.

Prüfungen

Was ist eine Modulprüfung?

Eine Modulprüfung ist die einem Modul zugeordnete Prüfungsleistung. Die Note der Modulprüfung ist die Note des entsprechenden Moduls.

Welche Prüfungsformen gibt es? Es gibt eine Klausur (Logik), mündliche Prüfungen in Bm2 und Bm3. Die klassische Modulprüfung ist aber die Hausarbeit.

Muss ich mich für eine Prüfung an- oder abmelden?

Ja! Sehr wichtig ist, dass ihr euch sowohl bei Klips2 als auch bei eurem Prüfer/ eurer Prüferin zur Modulprüfung anmeldet!

Wenn ihr euch nicht bei Klips2 anmeldet, kann eure Note nicht verbucht werden. Es gibt An- und Abmeldefristen. Informiert euch rechtzeitig. Wer sich nicht anmeldet, kann keine Prüfung ablegen. Wer sich nicht abmeldet, hat einen Fehlversuch in seinem Transcript stehen.

Wenn ihr euch nicht bei eurer prüfberechtigten Lehrperson anmeldet, kann die sich weigern, euch zu prüfen.

Wer ist prüfungsberechtigt für eine Modulprüfung?

Eine Liste findet ihr hier.

Wie viele Versuche habe ich für eine Prüfung?

Für Abschlussarbeiten (Bachelor- und Master-Arbeit) hat man zwei Versuche.

Alle anderen Prüfungen können unendlich oft wiederholt werden.

Gibt es inhaltliche Vorgaben für eine Modulprüfung?

  • Die Modulprüfung muss zum Inhalt des Moduls gemacht werden.
  • Epochenrestriktion: Jeweils eine Modulprüfung muss zu jeweils einer der philosophie-historischen Epochen (Antike, Mittelalter, Neuzeit) zugeordnet sein. Also: eine Prüfung zur antiken, eine zur mittelalterlichen, eine zur neuzeitlichen Philosophie. Ev. verbleibende Prüfungen können zu beliebigen Themen gemacht werden.

Ich muss eine Bachelor-Arbeit schreiben. Was nun?

  • Die Bachelor-Arbeit darf nur in einem der beiden Studienfächer geschrieben werden. Lehramts-Studierende dürfen auch in den Bildungswissenschaften schreiben.
  • Sucht euch eine PrüferIn. Achtet darauf, dass nicht alle Dozenten prüfungsberechtigt sind. In der Regel sind nur Professoren prüfberechtigt.
  • Sprecht das Thema eurer Bachelor-Arbeit mit der PrüferIn ab!
  • Meldet die Bachelor-Arbeit beim Prüfungsamt der Philosophischen Fakultät bzw. Lehramtsstudierende beim ZfL an. Achtet darauf, dass ihr die Arbeit erst offziell anmeldet, wenn ihr die Arbeit mit eurer PrüferIn abgesprochen habt.
  • Schreibt das Ding! Und gebt es ab!

Gibt es Vorgaben, zu welchem Thema die Abschlussarbeit sein muss?

  • Im wissenschaftlichen Bachelor: Die Bachelorarbeit ist in Bezug auf eins der Aufbaumodule zu schreiben.
  • Lehramt GyGe und Lehramt HRGe: Die Bachelorprüfung wird in Hinblick auf eins der beiden Aufbaumodule Am1 oder Am2 geschrieben.
  • Ein-Fach-Master: Wenn eine Distinktion erworben werden soll, schreibt das Modulhandbuch (S. 22.) vor, dass beide Schwerpunktmodule und die Masterarbeit zum selben Schwerpunkt gewählt bzw. geschrieben werden.
  • Zwei-Fach-Master: Keine besonderen Vorgaben.

Abschlussnoten

Wie kommt meine Gesamtnote zustande?

Wissenschaftlicher Bachelor:

Die Fachnote setzt sich zusammen aus den benoteten Leistungen eurer beiden Aufbaumodule (zu je 30 %), und des Schwerpunktmoduls (40%).

Die Bachelornote ergibt sich aus euren beiden Fachnoten (zu je 40 %)  und der Note der Bachelor-Arbeit (zu 20%).

Lehramts-Bachelor GyGe:

Die Studienbereichsnote setzt sich nach folgender Gewichtung aus Modulnoten zusammen: AM1 (35%), AM2 (35%), und AM3 (30%).

Die Abschlussnote ergibt sich aus: Note des 1. Unterrichtsfach (38,3 %), Note des 2. Unterrichtsfach (38,3 %), BiWi (10 %) und Note der Bachelor-Arbeit (7 %). Bitte fragt das ZfL, wir haben auch gemerkt, dass weitere ca. 6 % fehlen.

Zitat aus der Prüfungsordnung:

Die Gesamtnote des Studiengangs wird gebildet als gewichtetes arithmetisches Mittel aus den Noten der Studienbereiche und der Note der Bachelorarbeit.

Die Noten gehen mit folgender Gewichtung in die Gesamtnote ein:

  1. Note des ersten Unterrichtsfachs: 69/180,
  2. Note des zweiten Unterrichtsfachs beziehungsweise der sonderpädagogischen Fachrichtung: 69/180
  3. Note der Bildungswissenschaften: 18/180,
  4. Note der Bachelorarbeit: 12/180.

Die Praxisphasen bleiben unbenotet.

Lehramts-Bachelor HRGe:

Die Studienbereichsnote setzt sich nach folgender Gewichtung aus den Modulnoten zusammen:  AM1 (50%), und AM2 (50%).

Die Abschlussnote ergibt sich aus: Note des 1. Unterrichtsfach (33,3 %), Note des 2. Unterrichtsfach (33,3 %), BiWi (20 %) und Note der Bachelor-Arbeit (7 %). Bitte fragt das ZfL, wir haben auch gemerkt, dass weitere ca. 7 % fehlen.

Zitat aus der Prüfungsordnung:

Die Gesamtnote des Studiengangs wird gebildet als gewichtetes arithmetisches Mittel aus den Noten der Studienbereiche und der Note der Bachelorarbeit.

Die Noten gehen mit folgender Gewichtung in die Gesamtnote ein:

  1.  Note des erstenUnterrichtsfachs: 60/180,
  2.  Note des zweiten Unterrichtsfachs: 60/180,
  3.  Note der Bildungswissenschaften: 36/180,
  4. Note der Bachelorarbeit: 12/180.

Die Praxisphasen bleiben unbenotet.

Sonstiges

Was ist ein Blockseminar?

Anders als „gewöhnliche“ Seminare, erstrecken sich Blockseminare nicht über die gesamte Vorlesungszeit. Sie finden in geblockten Sitzungen statt, d.h. an zwei oder drei Terminen werden soviele Stunden verbringt man genausoviel Zeit miteinander wie sonst im Laufe eines ganzen Semesters. In Bezug darauf, wie Leistungen zu erbringen sind, unterscheiden sich Blockseminare jedoch nicht von gewöhnlichen Seminaren.

Ich habe die obligatorische Studienberatung verpasst. Schlimm?

Die obligatorische Studienberatung ist nur dem Namen nach obligatorisch. Wenn ihr nicht hingegangen seid, müsst ihr euch eure Fragen von diesem FAQ, euren Kommilitonen oder dem Studienberater der Fachschaft, Benjamin Hilbricht (fs-philo@uni-koeln.de), beantworten lassen.

Gibt es eine feste Reihenfolge, wann was studiert werden muss?

Nein, die Reihenfolge ist euch grundsätzlich freigestellt. Siehe auch „Wie sollte ich studieren?“